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    Hegel und Italien – Italien und Hegel

    Obschon Hegel eine Reise in den Süden beabsichtigte, unternahm er keine Grand Tour nach Italien. Er betrieb seine Erkundungen in den bedeutendsten europäischen Hauptstädten von Berlin über Wien bis Paris, wo er der italienischen Musik, der Oper und der Malerei begegnete. Ohne diese Reflexionen über die großen italienischen Werke eines Dante, Ariost, Michelangelo, Leonardo, Raffael, Machiavelli, Rossini, ohne den Blick auf die Rezeption der in Deutschland entstandenen Schriften über Italien (Winckelmann, Goethe, Gries, Rumohr, Schlegel) können Herausbildung und Grundgedanken seiner Philosophie der Kunst nicht zureichend erschlossen werden. Ziel des Bandes ist es, einerseits Hegels Zugang zur Kultur Italiens zu rekonstruieren und andererseits die Rezeption seiner Philosophie in Italien zu analysieren und das heute noch lebendige hegelsche Erbe aufzuzeigen.
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    Das prekäre Genie

    Walter Benjamin gehört zu den Denkern, deren Leben und Schaffen erst nach ihrem Tod gewürdigt wurden. Seine schwierige Existenz, von einer prekären finanziellen und beruflichen Lage und später durch die Erfahrung des Exils gezeichnet, hat ihn jedoch nie davon abgehalten, seine in ihrer Vielschichtigkeit einmalige Genialität zum Ausdruck zu bringen.
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    Giuoco Piano

    Mit dieser literarischen Petitesse werden acht unveröffentlichte Briefe Hegels aus Italien vorgestellt. Während der gemeinsamen Zeit in Jena um 1800 entsteht bei Schelling und Hegel die Idee zu einer italienischen Reise. Wegen Schellings Ruf nach Würzburg musste Hegel alleine reisen. Mit acht Briefen aus Neapel und Rom soll augenzwinkernd über Hegels italienische Partie berichtet werden, über Hegels Liebe zu Italien. Die wundersamen Briefe aus der Heimat der von deutschen Idealisten so verehrten und geschätzten Italiener – von Dante, Leonardo, Raffael über Ariost und Macchiavelli bis zu Rossini – sollen auch etwas Schmunzeln auslösen. Bilinguales Buch: Deutsch / Italienisch Gemeinsame Ausgabe: Mimesis Verlag / Mimesis Edizioni
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    Vom ›weißen Kreuz‹ zur roten Fahne

    Vom ›weißen Kreuz‹ zur roten Fahne ist die 1929 erschienene Autobiographie des Rätekommunisten Max Hoelz, eine faszinierende Figur der deutschen Arbeiterbewegung. Lange sah man in ihm einen neuen Robin Hood und unwiderstehlichen Frauenheld. Dass er weit mehr als das war, zeigen diese außergewöhnlichen Memoiren. Das Buch schildert die Lebensstationen des charismatischen Revolutionärs. Der Leser taucht in Hoelz' Jugendjahre ein, nimmt teil an den Kriegstraumata und seinen atemberaubenden Aktionen. Als Führer der Kampftruppen erbeutet er Geld von Banken und Industriellen, das er an hungernde Arbeiter verteilt. Jedoch werden nicht nur seine Existenz zwischen Untergrund und offener Revolte, sondern auch die acht Jahre im Zuchthaus werden offengelegt. Fesselnd beschreibt der Autor die unmenschlichen Gefängnisbedingungen, den täglichen Überlebenskampf und die Hungerstreiks. Diese Autobiographie lässt die Atmosphäre des Proletariats in der Weimarer Zeit wieder aufleben, die den Leser erschüttert und überrascht. Im Anhang: die Anklagerede gegen die bürgerliche Gesellschaft, gehalten vor dem Moabiter Sondergericht am 22. Juni 1921 in Berlin: die Verteidigungsrede, in der die Ankläger zu den eigentlichen Angeklagten werden.
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Der Mimesis Verlag wurde 2017 von der Verlagsgruppe der Éditions Mimésis, Mimesis International und Mimesis Edizioni ins Leben gerufen. Er publiziert Werke der Geisteswissenschaften mit besonderer Ausrichtung auf philosophische Themen. Erfahren Sie mehr unter Verlag.