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    Vom ›weißen Kreuz‹ zur roten Fahne

    Vom ›weißen Kreuz‹ zur roten Fahne ist die 1929 erschienene Autobiographie des Rätekommunisten Max Hoelz, eine faszinierende Figur der deutschen Arbeiterbewegung. Lange sah man in ihm einen neuen Robin Hood und unwiderstehlichen Frauenheld. Dass er weit mehr als das war, zeigen diese außergewöhnlichen Memoiren. Das Buch schildert die Lebensstationen des charismatischen Revolutionärs. Der Leser taucht in Hoelz' Jugendjahre ein, nimmt teil an den Kriegstraumata und seinen atemberaubenden Aktionen. Als Führer der Kampftruppen erbeutet er Geld von Banken und Industriellen, das er an hungernde Arbeiter verteilt. Jedoch werden nicht nur seine Existenz zwischen Untergrund und offener Revolte, sondern auch die acht Jahre im Zuchthaus werden offengelegt. Fesselnd beschreibt der Autor die unmenschlichen Gefängnisbedingungen, den täglichen Überlebenskampf und die Hungerstreiks. Diese Autobiographie lässt die Atmosphäre des Proletariats in der Weimarer Zeit wieder aufleben, die den Leser erschüttert und überrascht. Im Anhang: die Anklagerede gegen die bürgerliche Gesellschaft, gehalten vor dem Moabiter Sondergericht am 22. Juni 1921 in Berlin: die Verteidigungsrede, in der die Ankläger zu den eigentlichen Angeklagten werden.
    24,00
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    Die Zukunft des Kapitalismus

    Welche Zukunft hat der Kapitalismus? Diese Frage haben sich nicht nur Marx und die revolutionären Kräfte in der Welt gestellt. Auch besorgte Bürger und kritische Wissenschaftler warfen und werfen sie auf. 
Werner Sombart, einer der führenden deutschen Sozialwissenschaftler vor dem Zweiten Weltkrieg, gehörte zu ihnen. 1932 veröffentlichte er ein kleines Buch über »die Zukunft des Kapitalismus«, nachdem er ihn zuvor in einem dreibändigen Werk als »Spätkapitalismus« identifiziert hatte. »Spät« muss freilich nicht das Ende bedeuten. Denn auch der Spätkapitalismus kennt verschiedene Wirtschaftsformen und Wirtschaftstypen, die Akteure in der Wirtschaft entwickeln unterschiedliche Wirtschaftsstile. Der europäische Kapitalismus, der die internationalen wirtschaftlichen Beziehungen der Weltwirtschaft dominierte, mag untergehen, aber neue Wirtschaftsformen können auftauchen, in praktischen Versuchen neuer Generationen »emergieren«. 
Die Zukunft des Kapitalismus ist nicht unser Schicksal, sie kann gestaltet werden.
    10,00
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    Giuoco Piano

    Mit dieser literarischen Petitesse werden acht unbekannte Hegelsche Briefe aus Italien vorgestellt. Während der gemeinsamen Zeit in Jena um 1800 entsteht bei Schelling und Hegel die Idee zu einer italienischen Reise. Wegen Schellings Ruf nach Würzburg musste Hegel alleine reisen. Mit acht Briefen aus Neapel und Rom soll augenzwinkernd über Hegels italienische Partie berichtet werden, über Hegels Liebe zu Italien. Die wundersamen Briefe aus der Heimat der von deutschen Idealisten so verehrten und geschätzten Italiener – von Dante, Leonardo, Raffael über Ariost und Macchiavelli bis zu Rossini – sollen auch etwas Schmunzeln auslösen. Bilinguales Buch: Deutsch / Italienisch Gemeinsame Ausgabe: Mimesis Verlag / Mimesis Edizioni
    10,00
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    Historische Grammatik der bildenden Künste

    Die lange vergriffene Historische Grammatik der bildenden Künste ist eine bedeutende und einflussreiche Abhandlung über die Kunstgeschichte. In diesem bahnbrechenden fragmentarischen Werk bietet Alois Riegl von der Antike bis zur Moderne einen Querschnitt durch die Epochen der Kunstgeschichte. Der Autor ermittelt invariante Elemente der bildlichen Darstellung: die Zwecke der Produktion von Bildern, ihre Motive sowie die wesentliche Beziehung zwischen Fläche und Form. Diese Elemente wandeln sich nach den Ausdrucksnotwendigkeiten von Ort und Zeit. Als Interpret der Kunstgeschichte und der Geschichte der Weltanschauungen und als Gegner jeglicher Art des technizistischen Materialismus entwickelt Riegl Beobachtungen, die so unterschiedliche Autoren wie Spengler, Panofsky, Deleuze, Feyerabend und nicht zuletzt Benjamin anregen sollten. Das ehrgeizige Projekt dieser Historischen Grammatik, die – vielleicht nicht zufällig – ein Entwurf blieb, bietet neuartige interpretatorische Mittel zur Auseinandersetzung mit der Kunst.
    32,00

Der Mimesis Verlag wurde 2017 von der Verlagsgruppe der Éditions Mimésis, Mimesis International und Mimesis Edizioni ins Leben gerufen. Er publiziert Werke der Geisteswissenschaften mit besonderer Ausrichtung auf philosophische Themen. Erfahren Sie mehr unter Verlag.